Verkaufsberater TV


Digitales Fernsehen:
  • Vorteile
  • Empfang
  • HDTV

  • Auswahl des richtigen TV-Gerätes:
  • Röhren-, Plasma oder LCD?
  • Richtige Bildgrösse und Auflösung
  • Stromverbrauch
  • Weitere Informationen (Pocket-Guides)

  • Ausstattung:
  • Digital-Tuner
  • 100 Hertz
  • Ambilight
  • Kartenleser

  • Produkteempfehlungen:
  • LCD-TV
  • Plasma-TV
  • Receiver
  • Satelliten Set
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    Digitales Fernsehen


    Vorteile
    Im Vergleich zur analogen Technik (TV-Geräte mit Bildröhre) weist das digitale Fernsehen viele Vorteile auf. Die wichtigsten sind hier beschrieben:
  • Besseres Bild: Bildstörungen gehören der Vergangenheit an. Entweder es gibt ein Bild oder nicht. Wie CD‘s und DVD‘s benutzt auch digitales Fernsehen eine Fehlerkorrektur. Sie ergänzt Informationen, die bei der Übertragung verloren gegangen sind. So können Schneefälle und heftige Regengüsse oder Signal-Reflexionen von Gebäuden den Empfang nicht mehr stören. Erst wenn sehr viele Daten fehlen, kommt es zu Bildfehlern (z.B. kurzes stehendes Bild) oder zum Gesamtausfall.
  • Mehr TV-Programme: Da sich digitales Fernsehen gut komprimieren lässt, können mehr Programmkanäle gesendet und empfangen werden. Es passen bis zu zehn Mal mehr TV-Sender in einen Übertragungskanal als bei analoger Technik. Via Kabel oder Satellit lassen sich mit dieser Technik einige hundert, via Antenne bis zu 30 Kanäle übertragen.
  • Elektronische Programmzeitschrift: Parallel zu Bild und Ton übertragen digitale TV-Kanäle auch Programminformationen. Der Fernsehempfänger setzt diese Daten zu einem elektronischen Programmführer zusammen (EPG, Electronic Program Guide).
  • HDTV: High Definition Television ist nur mit digitaler Übertragungstechnik möglich. Eine Übertragung des HDTV-Signals via Antenne ist bislang nicht vorgesehen und ist nur via Kabel und Satellit geplant.

  • Empfang
    Die optimale Empfangstechnik hängt vom Wohnort ab. Auf dem Land ist der Empfang via Satellit oft die einzige Lösung. In Ballungszentren stehen mehr Varianten zur Verfügung:
  • Antenne (DVB-T): Derzeit sind nur wenige Sender via Antenne erreichbar. In der Regel sind dies die offiziellen Sender des Schweizer Fernsehens. In den Grenzgebieten können teilweise auch ausländische Kanäle empfangen werden. Zum Empfang reicht eine kleine Stabantenne. Eine Ausstrahlung von HDTV und Pay-TV ist nicht vorgesehen.
  • Kabel (DVB-C): Das Kabelfernsehen ist in der Schweiz weit verbreitet. Der Umstieg auf digitales Fernsehen erfolgt über eine spezielle Empfangsbox (Set-Top-Box), die vom Kabelnetzanbieter (z.B. Cablecom) vermietet oder verkauft wird.
  • Satellit (DVB-S): Mit einer Parabolantenne lassen sich von den beliebtesten Satelliten Astra und Hotbird einige tausend Sender empfangen, einige hundert davon unverschlüsselt. Pay-TV und HDTV sind über Satellit genauso zu empfangen wie eine grosse Auswahl an digitalen Radioprogrammen.
  • Internet (IPTV): Über ein ADSL-Anschluss und entsprechendem Internet-Abonnement lässt sich auch digitales Fernsehen übertragen (z.B. Bluewin TV). Neben HDTV ist auch Pay-TV möglich.

  • HDTV
    Wer ein zukunftssicheres Gerät sucht, sollte auf die Bezeichnung „HD ready“ oder „Full HD“ achten:
  • HD ready: Geräte mit dieser Bezeichnung brauchen nur noch eine Set-Top-Box, um die neuen Programme zu empfangen. Auch hoch auflösende Videoquellen wie Blu ray- oder HD DVD-Player lassen sich problemlos anschliessen.
  • Full HD: Geräte mit dieser Bezeichnung stellen auf dem Bildschirm die maximale HD-Auflösung von 1080 Bildzeilen dar. Die Geräte liefern höchstmögliche Schärfe, sind dafür aber auch etwas teurer.
  • HDMI: HDTV wird neu über HDMI-Buchsen und –Kabel übertragen (High Definition Multimedia Interface)


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    Auswahl des richtigen TV-Gerätes

    Röhren-, Plasma oder LCD?
    Grundsätzlich eignet sich jeder Fernseher für digitales Fernsehen. Manche Geräte eignen sich für die neue Technologie aber besonders gut:












  • Röhren-TV: TV-Geräte mit eingebauter Bildröhre entsprechen nicht mehr der neusten technischen Generation. Die Geräte verfügen über eine beschränkte Bildschirm-Auflösung. Aufgrund des günstigen Preises eignen sich solche Geräte vor allem als Zweitgeräte.
  • LCD-, Plasma-TV: Ob LCD oder Plasma spielt keine Rolle mehr. Beide Technologien sind bezüglich Bildqualität bei den führenden Marken gleichwertig. Plasma-Displays haben grundsätzlich einen höheren Stromverbrauch, der sich in dunklen Szenen aber wieder relativiert. Im Gegensatz zu Plasma-Zellen brennt die Hintergrundbeleuchtung der meisten LCD‘s konstant.Zu beachten ist vor allem die Darstellung von Bewegungen. Insbesondere ältere LCD-Geräte haben bei bewegten Bildern einen Nachteil in der Schärfendarstellung – das Bild hat einen Nachzieheffekt.
  • Richtige Bildgrösse und Auflösung: Dank der guten Qualität im Digital-TV darf der Fernseher ruhig etwas grösser sein.
  • Bildgrösse: Die Bildschirmdiagonalen werden in Zoll angegeben, wobei 1 Zoll 2.54 cm entspricht. Moderne Geräte weisen i.d.R. das Breitbild-Format 16:9 auf. Dieses lässt die schwarzen Balken oben und unten verschwinden oder bei DVD-Spielfilmen zumindest schmaler werden. Der ideale Betrachtungsabstand beträgt beim analogen Bild das 5-fache der Bildschirmhöhe. Mit HDTV reicht dank der besseren Auflösung bereits ein Abstand der 3-fachen Bildschirmhöhe aus. Rechenbeispiel: Bei einem 42-Zoll-Monitor beträgt der Betrachtungsabstand 3.2 m (5-fach), bzw. 1.9 m (3-fach).
  • Auflösung: Die Minimalauflösung für Geräte mit dem Label „HD ready“ beträgt (Breite x Höhe) 1280 x 720 Bildpunkte (Pixel). Geräte mit „Full HD“ weisen eine maximale Auflösung von 1920 x 1080 Pixel auf. Analoges Fernsehen weist eine maximale Auflösung von ca. 460 x 344 Pixel auf.
  • Stromverbrauch: Wichtiger als der Energieverbrauch während des Fernsehens sind die Werte im Stand-by, denn die meiste Zeit des Tages wartet das TV-Gerät so auf seinen Einsatz. Gute Modelle brauchen unter 1 Watt, Spitzengeräte 0.3 Watt und weniger. Ist zusätzlich zum Fernseher noch eine Set-Top-Box für den Digitalempfang nötig, den Stand-by-Verbrauch dieses Receivers auch mit einrechnen. Einige Modelle verbrauchen vergleichsweise viel Strom.
  • Weitere Informationen (Pocket-Guides) Hier bieten wir Ihnen praktische Pocket-Guides des deutschen Bundesverbandes Technik des Einzelhandels e.V. (BVT) als idealen Einkaufsberater – völlig kostenlos für Sie:




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    Ausstattung



      




      



      



      
    Digital-Tuner
    Nicht jeder neue Fernseher kann Digital-Fernsehen direkt empfangen. Deshalb gibt es Receiver, die neben oder unter das TV-Gerät gestellt werden. Sie entschlüsseln das Signal und leiten es an den Fernseher weiter. In vielen guten TV-Geräten ist der DVB-T-Empfänger bereits eingebaut. In diesem Fall können ohne weitere Installationen die verfügbaren Sender empfangen werden.

    100 Hertz
    Bei herkömmlichen LCD-TV‘s treten oft Nachzieheffekte bei bewegten Bildern auf. Ein LCD Pixel benötigt mehrerer Stromstösse für die Bilddarstellung, durch die verzögerte Darstellung nimmt der Betrachter Nachzieheffekte wahr. Die 100Hz LCD-Technologie verhindert diesen Effekt.Plasma Pixel benötigen nur einen kurzen Stromimpuls um Bilder wiederzugeben. Daher treten bei dieser Technologie keine Nachzieheffekte auf.

    Ambilight
    TV-Geräte mit Ambilight-Technik beleuchten passend zum TV-Bild die Umgebung im Wohnzimmer. Dies entlastet das Auge des Zuschauers und macht das Fernsehen entspannender. Es gibt Geräte mit zweiseitigem (rechts, links) und dreiseitigem (zusätzlich noch oben) Ambilight. Teurere Modelle haben zudem eine Unterteilung in mehrere LED-Lichtmodule pro Seite.

    Kartenleser
    Dank einem USB-Anschluss oder einem Speicherkarten-Einschub können Digitalfotos schnell und unkompliziert auf dem Fernseher angezeigt werden. Nicht alle TV-Modelle zeigen dabei die Fotos auch im maximalen Format an, sondern beschränken sich auf die Auflösung 720 x 576 Pixel.


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